Aktuelles

09.02.2019: Nistkästen für die Streuobstwiese

Irene Timm stellt die unterschiedlichen Nistkästen vor. Foto: NABU/Thomas Möller
Irene Timm stellt die unterschiedlichen Nistkästen vor. Foto: NABU/Thomas Möller

Im Rahmen des laufenden NABU-Projekts 'Streuobstwiesen für Gartenrotschwanz, Hornisse & Co.', gefördert von der BINGO-Umweltstiftung, erhielten wir Vogelnistkästen für unsere Streuobstwiese bei Göttien.

Mitglieder der Dorfgemeinschaft Göttien, Diahren und Platenlaase, die sich um die Pflege der Streuobstwiese kümmern und NABU-Aktive trafen sich zum Aufhängen diverser Nistkästen, die künftig nicht nur dem Gartenrotschwanz eine neue Heimstatt bieten sollen.

Zu Beginn stellte Irene Timm die unterschiedlichen Nistkästen vor, die vorab mit Zahlen markiert wurden, so dass eine einfache Kontrolle des Brutgeschehens je Nistkasten dokumentiert werden kann.

Neben dem Namensgeber des Projekts, dem Gartenrotschwanz wurden auch schon Stare, Wendehals und Trauerschnäpper auf unserer Streuobstwiese gehört und gesehen. 

Aufhängen der Nistkästen. Foto: NABU/Andrea Pohlen
Aufhängen der Nistkästen. Foto: NABU/Andrea Pohlen

22.10.2018: Nur die Spitze des Müllbergs

Gebietsbetreuer Klaus Müller mit einem Teil der „Fundstücke“, Foto: NABU/O.Schuhmacher
Gebietsbetreuer Klaus Müller mit einem Teil der „Fundstücke“, Foto: NABU/O.Schuhmacher

Mitte Oktober fand auf einer Fläche des NABU nahe Woltersdorf ein Arbeitseinsatz statt. Neben Biotoppflegemaßnahmen zur Offenhaltung magerer Standorte, wurden auch etliche Säcke Müll gesammelt.


„Zusammen mit sechs Helferinnen und Helfern kam da leider einiges zusammen“ berichtet Gebietsbetreuer Klaus Müller.
Zwei Dinge ärgern ihn und die anderen Aktiven des NABU besonders. Zum einen wurden mehrere Silofolien gefunden, die offenbar absichtlich in einer breiten Hecke „entsorgt“ wurden, teilweise mit großen Steinen abgedeckt. Einige waren bereits so von Sträuchern eingewachsen, dass sie nicht mehr geborgen werden konnten. Diese Planen lösen sich nach und nach auf mit der Folge, dass sie sich als kleine Folienfetzen über große Bereiche verteilen (und irgendwann als Mikroplastik enden).

 

Ein weiteres Ärgernis ist die benachbarte Mülldeponie selbst, die leider nicht nur Ort der Entsorgung ist, sondern sich aufgrund von nicht abgedeckten Containern auch immer wieder als „Müllquelle“ erweist. Trotz mehrfacher Hinweise und Stellungnahme zum Abfallkonzept des Landkreises (die EJZ berichtete bereits am 8. September dazu) scheinen die Maßnahmen noch nicht umgesetzt worden zu sein.


Für eine naturverträgliche Landwirtschaft

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

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Mehr zur NABU-Aktion naturverträgliche Landwirtschaft


Aktuelle Vogelbeobachtungen in Lüchow-Dannenberg

Rotmilan, Foto: NABU/Oliver Schuhmacher
Rotmilan, Foto: NABU/Oliver Schuhmacher

Seit ein paar Jahren werden Vogelbeobachtungen über das Internetportal Ornitho.de zentral gesammelt. Über dieses Portal können Sie sich hier die Beobachtungen der letzten 7 Tage aufrufen (einfach auf das Foto klicken).

 

Quelle: Ornitho.de